Der Museumsverein

Baumaschinen-Museumsverein Hintergrundinformationen

Im Herbst 1994 wurden von einem Gründungsmitglied der späteren „Arbeitsgemeinschaft (AG) Kran- und Baumaschinenmuseum“ die ersten Altbaumaschinen für die Idee eines „Kran- und Baumaschinenmuseums“ ü̈bernommen. Ab 1996 folgten kontinuierlich weitere Alt- Baugeräte – auch durch den zweiten Initiator und später schließlich durch weitere Vereinsmitglieder.

Mit und in dem Kran- und Baumaschinenmuseum sollen die kontinuierliche Entwicklung der Kran- und Baumaschinentechnik, die fortschreitende Mechanisierung von Baustellen und die damit einhergehende humane Wirkung auf die Arbeit der Bauleute dar- und ausgestellt werden. Wesentliches Ziel dieser Museumsidee und – initiative ist aber die zuvor bereits erwähnte Darstellung des technischen Fortschritts bei der Entwicklung und Konstruktion der auf den Baustellen eingesetzten Maschinen anhand ausgewählter „Schlüsselmaschinen“. Dieser Technische Museumsbereich wurde zunächst im Museumspark der Baustoffindustrie etabliert und dort auch weiter ausgebaut.

Die Initiatoren und weitere Unterstützer dieser Idee, traten in den Jahren ab 1998 in den Förderverein des Museumsparks ein, um dort als Fördermitglieder dieses einmalige, baumaschinentechnikgeschichtliche Projekt zu betreuen und weiter auszubauen. Aus dem Kreise der Fördermitglieder, die das Kran- und Baumaschinenmuseumsprojekt initiiert, gegründet, auf- und ausgebaut haben, wurde dann schließlich im Januar 2008 die „Arbeitsgemeinschaft (AG) Kran- und Baumaschinenmuseum“ gegründet. Von den derzeit 25 Stück im Besitz der AG Kran- und Baumaschinenmuseum befindlichen Alt-Baukranen, aus den Baujahren ab etwa 1912 bis 1972, sind bis jetzt 15 Stück restauriert und wieder aufgebaut. Hinzu kommen zahlreiche Bagger in verschiedenen Bauformen, Mischanlagen und Straßenwalzen, um nur einige weitere der interessanten und mittlerweile insgesamt etwa 150 Baumaschinenexponate aufzuzählen.

Weil die Finanzierung der Anschaffungs- und Transportkosten in der Vergangenheit hauptsächlich von einigen wenigen Mitgliedern der AG, bzw. des Fördervereins geleistet wurde, konnte die Vervollständigung des „Kran- und Baumaschinen-museums“ nur in kleineren Schritten erfolgen.

Ein weiteres und künftiges Ziel ist die wissenschaftlich-fachkundliche Aufarbeitung des Themas und dessen Darstellung in einer dafür noch zu errichtenden Ausstellungshalle, die unter anderem auch eine große und interessante Ausstellung sowohl industrieller als auch handgefertigter Baumaschinenmodelle beherbergen und beinhalten soll.

Die „Arbeitsgemeinschaft Kran- und Baumaschinenmuseum“ (AG Kran- und Baumaschinenmuseum) existierte inoffiziell eigentlich schon seit Jahren. Aus verschiedenen Gründen wurde sie schließlich mit Leben gefüllt und auch offziell gegründet und eingetragen. Mit dieser „AG“ sollen Wissen, Erfahrungen und die künftigen, weiteren Initiativen gebündelt werden. Gleichzeitig soll die „AG“ auch die Interessensvertretung zu diesem Thema sein, beispielsweise innerhalb des Fördervereins des Museumsparks der Baustoffindustrie, sowie Bindeglied und Schnittstelle zu anderen Interessierten und Gruppen der „Baumaschinenszene“. Die „AG“ ist im Rahmen der Kran- und Baumaschinenmuseumsinitiative federführend für die Auswahl und Beschaffung von Altbaumaschinen zuständig.

Eine weitere, sehr wichtige Aufgabe der „AG“, ist die technische Betreuung der vorhandenen Alt-Baumaschinen. Das bedeutet u.a. die Durchführung von regelmäßigen Funktionsprüfungen und kleineren Wartungsarbeiten, aber auch die Koordination von Restaurationsarbeiten sowie Demontage und Montage der erworbenen Altbaumaschinen.

Die AG Kran- und Baumaschinenmuseum betreut darüber hinaus auch den Internetauftritt für diesen musealen Technikbereich und sie soll Schnitt- sowie Kommunikationsstelle zu Unternehmen, Hochschulen und Fachhochschulen, sonstigen Bildungsträgern, Berufsverbänden und anderen Technikmuseen sowie weiteren, privaten Sammlern originaler Baumaschinen sein.

Im Rahmen der weiteren, bzw. künftigen Ziele soll die „AG“ die wissenschaftliche und fachkundliche Aufarbeitung des Kran- und Baumaschinenthemas begleiten und umsetzen sowie ein Dokumentenarchiv aufbauen und verwalten. Dies soll in einer noch zu errichtenden Ausstellungshalle geschehen. Daneben gilt es auch ein überschaubares Ersatzteillager für die vorhandenen Baumaschinenexponate aufzubauen und zu betreuen.

Bei der Fortentwicklung des Projektes ist der Museumsverein „AG Kran- und Baumaschinenmuseum“ auf Informationen über noch vorhandene, alte Baumaschinen angewiesen. Insoweit wären wir dankbar Hinweise von Baufirmen und Baumaschinenenthusiasten über außer Dienst gestellte Geräte zu erhalten, bevor diese verschrottet, bzw. anderweitig entsorgt oder veräußert werden sollen.

Auch soll an dieser Stelle um Unterstützung dieses Projektes sowie für eine Mitgliedschaft im gemeinnützigen Museumsverein des Baumaschinenmuseums geworben werden.